Gericht lehnt Eilantrag einer Hundehalterin ab | Rat Hund Tat
Gericht lehnt Eilantrag einer Hundehalterin ab

Gericht lehnt Eilantrag einer Hundehalterin ab
22. März 2017

Eine Hundehalterin stellt einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht Osnabrück gegen die Feststellung der Gefährlichkeit ihrer Rottweiler Hündin.

Im vergangenen November tötete eine Rottweiler Hündin die Katze des Nachbarn auf dessen Grundstück durch einen Nackenbiss, woraufhin das Gericht den Hund als »gefährlich« einstufte.

Die Hundehalterin stellte einen Eilantrag gegen die Einstufung beim Verwaltungsgericht Osnabrück.

Sie argumentierte vor dem Richter, dass die Katze ihre Hündin attackiert habe, wodurch sie in die Enge getrieben wurde. Dass ihre Hündin daraufhin die Katze angriff und leider auch tötete, beruhe auf instinktivem Abwehrverhalten.

Das Verwaltungsgericht sah es anders und lehnte den Eilantrag der Hundehalterin ab.

Als Begründung erklärte das Gericht, dass der Angriff der Katze auf den Hund nicht belegt werden konnte. Zudem sei der Unterschied von Größe und Kraft bei Hund und Katze erheblich, was eine Plausibilität des geschilderten Katze-Hund-Angriffs ausschließt. Und selbst wenn dem doch so war, befand sich die Hündin auf dem Grundstück der Katze, wodurch die Hündin zum »Eindringling« wurde. Würde hier ein Abwehrverhalten zu Tragen kommen, ginge dies zugunsten der getöteten Katze. Vielmehr gehe man davon aus, dass die Hündin ihrem Jagdtrieb gefolgt sei, zumal ein weiterer Hund der Hundehalterin beteiligt war.

Hundenachrichten

Diese Seite teilen

  • Facebook

  • Twitter

  • google+

Das könnte sie auch interessieren.

Rat und Tat

Besuchen Sie uns auf

  • facebook

    facebook
  • google+

    google+
  • twitter

    twitter
  • youtube

    youtube