Gewaltsamer Tod eines Herdenschutzhundes | Rat Hund Tat
Gewaltsamer Tod eines Herdenschutzhundes

Symbolbild

Gewaltsamer Tod eines Herdenschutzhundes
24. August 2015

In der Schweiz untersuchten Behörden den Tod eines Herdenschutzhundes. Der Hund ist keines natürlichen Todes gestorben, wie sich dabei herausstellte.

Vor einigen Wochen wurde an der Grenze des Naturpark Gantrisch, nahe Plaffeien, ein verstorbener Herdenschutzhund aufgefunden. Was zunächst rätselhaft erschien, stellte sich nach eingehenden Untersuchungen als gewaltsamer Tod heraus, bestätigte ein Amtssprecher. Wie das Tier jedoch getötet wurde, konnte der Sprecher nicht mitteilen, da bereits staatsanwaltschaftliche Untersuchungen eingeleitet seien.

Täter kämen, so wird spekuliert, aus unterschiedlichen Bereichen infrage. Von Jagdpächtern über Wanderer und sogar Schäfer, die das Einbringen der Herdenschutzhunde gegen Wölfe missbilligen, viele stehen diesen Hunderassen kontrovers gegenüber.

Sektionschef beim Bundesamt für Umwelt, Reinhard Schnidrig sagt, dass die Schuldigen Wolfsgegner gewesen sein könnten, da aus ihren Reihen früher schon Drohungen, die Hunde zu liquidieren, vernommen wurden. Es könne allerdings auch ein rein persönliches Motiv dahinter stehen.

Mit Einzug der Wölfe starte die Schweiz bereits im Jahr 2011 ein Programm, Nutztierherden mit Herdenschutzhunden vor Angriffen zu schützen. Die Hunde, meist Pyrenäenberghunde, werden intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet und müssen einen Wesenstest bestehen. Der getötete Herdenschutzhund erfüllte alle Voraussetzungen für seine Aufgabe.

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