Giftköder auf Mallorca | Rat Hund Tat
Giftköder auf Mallorca

Giftköder auf Mallorca
05. Februar 2015

In Port de Pollença, Mallorca, starben bereits sieben Hunde an ausgelegtem Schneckengift. Die Gemeindeverwaltung schließt vorerst den Hundestrand.

Viele Gemeinden auf Mallorca öffneten in den letzten beiden Jahren Strandabschnitte für Touristen und Einheimische mit Hund. Die Vorgabe war lediglich, dass die Hundehalter die Verantwortung für die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner übernehmen. Sollte es vermehrt zu Beschwerden wegen Verschmutzung oder Streitereien zwischen Hunden geben, werde das Bade-Privileg wieder gestrichen.

Bisher erschienen derartige Vorwürfe nicht in der Presse. Dennoch sind auf Mallorca Hundehasser mit dem Auslegen von Giftködern beschäftigt. An den Stränden von Port de Pollença starben seit November 2014 bereits sieben Hunde.

Die Gemeindeverwaltung reagierte darauf mit einer vorübergehenden Schließung der Hundestrände. Eine Spezialeinheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Strandabschnitte werden akribisch untersucht und gereinigt. Bisherige Untersuchungen ergaben, dass es sich vermutlich um ein Schneckengift handelt. Nach Einnahme dauert es zwischen zwei und sechs Stunden, bis der Hund erste Symptome zeigt.

Den Hundebesitzern wird nahegelegt, die Strände vorerst zu meiden oder aber die Hunde angeleint zu lassen. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten sie einen Maulkorb tragen, damit sich keine Köder aufnehmen können.

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