Giftköderwarnung breitet sich aus | Rat Hund Tat
Giftköderwarnung breitet sich aus

Giftköderwarnung breitet sich aus
17. Juni 2014

In ganz Deutschland und unseren Nachbarländern werden Giftköder ausgelegt. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Polizei ersucht um erhöhte Aufmerksamkeit und rät dazu, Hunde an der Leine zu behalten.

Da werden Wurststücke mit Rasierklingen, Tackerklammern oder Posternägeln präpariert, Speck mit Stacheldraht umwickelt und Rattengift und Blaukorn mit Wurstpaste vermischt und ausgelegt. Die kleinen Fleischportionen können schnell verschluckt werden, sodass Hundehalter keine Chance haben, ihren Hunden die Beute abzunehmen.

Es gehen täglich neue Meldungen mit mutmaßlichen Fundorten ein. Laut Status der Seite sind davon 95 Meldungen tatsächlich bestätigt, hingegen 750 unbestätigt.

Nicht jeder Köder ist ein Giftköder. Die Polizei in Karlsruhe kontrollierte einen vermeintlichen Tatort, nachdem sie exakte Hinweise erhalten hatte. Der Fund, so stellte sich heraus, wahr vermutlich eine gut gemeinte Vogelfutterkugel eines Tierliebhabers im Winter.

Um eine Panik zu vermeiden, sollten etwaige Funde eingesammelt und zur Polizei oder einem Tierarzt gebracht werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass öffentlich bekannt gegebene Fundorte wahrheitsgemäß sind.

Welches Ziel die Täter verfolgen ist noch unklar. Hundebesitzer sollten nicht in Panik verfallen, jedoch ist weiterhin Vorsicht geboten. Die Vierbeiner sollten im Auge behalten werden, sodass sie nichts vom Boden fressen. Im Falle der Aufnahme einer unbekannten Substanz, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Das GPS-Warnsystem GiftköderRadar informiert über Gefahrenzonen.

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