Hessens Tierschutzbeauftragte zieht Vergleich | Rat Hund Tat

Hessens Tierschutzbeauftragte zieht Vergleich
27. August 2014

Niedersachsen dient als Beispiel zur Forderung nach einem Hundeführerschein in Hessen. Zweck des Scheins soll ein Mehr an Sicherheit für die Bevölkerung sein.

Die Landestierschutzbeauftragte Hessens, Madeleine Martin, fordert den Hundeführerschein für Hessens Hundehalter. Als Grund nennt sie die überfüllten Tierheime und die Sicherheit der Öffentlichkeit. Niedersachsen habe es beispielhaft vorgemacht und damit könne die absurde Rassenliste endlich der Vergangenheit angehören.

Weiter heißt es in Martins Erklärung, dass Menschen sich völlig unvorbereitet Hunde aus dem Internet zulegen. Sie kennen weder die Vorgeschichte, noch sind sie grundsätzlich über einen richtigen Umgang mit dem Hund informiert. »Und dann landen genau diese Hunde im Tierheim, die den Menschen über den Kopf gewachsen sind«, beanstandete Martin. »Dort sind vor allem die Tiere, die schlecht erzogen wurden und Probleme bereiten. Die Korrektur kostet dann die Tierheime viel Geld und Zeit.«

Im Landtag wurde vor einigen Monaten der Antrag zum Hundeführerschein, eingereicht von der SPD, abgelehnt. Martin setzt nun nach. Ihr Vorschlag ist, die Sachkundeprüfung stufenweise einzuführen.  So sollen Erst-Hundehalter und Halter von auffällig gewordenen Hunden die Prüfung ablegen. Eine Ausnahme gilt für Hundebesitzer, die seit zwei Jahren ohne gemeldete Vorkommnisse Hunde halten oder beaufsichtigen.

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