Hund durch Fangeisen verletzt | Rat Hund Tat
Hund durch Fangeisen verletzt

von Robert Lawton (Robert Lawton) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Hund durch Fangeisen verletzt
08. März 2016

Schwanenhals, Ei-Abzugeisen, Schnappfalle oder Fangeisen werden die todbringenden Schlagfallen der Jäger bezeichnet. Gefährliche Eisen, die nicht generell verboten sind.

Ein geruhsamer Spaziergang durch den Wald endete für einen Gordon Setter aus Altenplos, Bayreuther Land, mit einer verletzten Unterlippe. Dabei hatte der Hund noch Glück: Er geriet in eine Schnappfalle, die das gefangene Tier eigentlich sofort schmerzfrei töten soll, wie die Jäger behaupten.

Die Jägerschaft setzt diese Fallen zur Bekämpfung der Überpopulation von Füchsen, Mardern oder Bisamratten ein. Doch nicht jeder Jäger darf mit ihnen jagen, denn für den Einsatz benötigt der Fallensteller eine Genehmigung.

Natur- und Tierschützer, aber auch zahlreiche Jäger sprechen sich vehement gegen den Einsatz der Fallen aus. Zum einen sei nicht sichergestellt, dass die Falle sofort tötet. Ebenso könne es passieren, wie bei dem Unfall mit dem Gordon Setter, dass ein Tier eingeklemmt oder ein Teil seines Körpers abgetrennt wird, was nicht zum sofortigen Ableben führe, geben Kritiker zu bedenken. Des Weiteren unterscheidet eine Falle nicht zwischen zu bejagendem Wild und Hund, Katze oder Menschen.

Ein hohes Verletzungsrisiko für jeden, der unwissentlich in ihre Nähe kommt. Bisher ist nur in zwei Bundesländern, Berlin und Saarland, die Jagd mit Schlagfallen verboten.

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