Hundedieb in München unterwegs | Rat Hund Tat
Hundedieb in München unterwegs

Symbolbild

Hundedieb in München unterwegs
16. Februar 2017

Der Münchner Tierschutzverein entlarvt einen Mann, der seit ca. einem Jahr Hunde rund um München stiehlt und über das Internet bei Ebay verkauft.

»Armer verlassener Fundhund zu verkaufen« heißt es in den Angebotsanzeigen von Robert H. im Internet (Ebay). Eine 54 Jahre alte Dame lass die Anzeige, meldete sich bei dem Herren und bekam den älteren Golden Retrieverrüden schon am nächsten Tag übergeben. Lediglich eine Gebühr von 200 Euro wurde für »Max« fällig.

Der Käuferin kam die Sache spanisch vor. Abgesehen davon, dass ihr der Verkäufer unsympathisch war, entdeckte sie bei »Max« eine Tätowierung und fühlte einen Chip unter seinem Fell. Sie fragte beim Verkäufer Robert H. nach. Der Mann sagte, sie solle Chip und Tattoo entfernen lassen, den Hund vermisse niemand, er stamme aus schlechter Haltung. Zunächst gab sich die Käuferin damit zufrieden, doch ihre Zweifel machten sich schnell wieder breit.

Die Dame telefonierte erneut mit Robert H., der nun missgestimmt antworte, sie solle den Hund einfach aussetzen.

Die Dame fragte im Münchner Tierheim nach, ob in der Nähe zufällig ein Golden Retriever vermisst wird.

Tatsächlich vermisste eine Familie aus Neuperlach gerade einmal zwei Tagen ihren Rüde »Luca« und hatte bereits Anzeige bei der Polizei gemacht. Ihnen war klar, dass Luca nicht einfach wegläuft, sondern gestohlen wurde.

Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei »Max« um den vermissten »Luca« handelte. Auch wenn sie sich für Luca freut, wieder zu seiner Familie zurückkehren zu können, übergab sie den Rüden mit tränenden Augen.

Die Vermisstenstelle für Hunde ist dem bisher unbekannten Hundedieb schon länger auf der Spur.

In Zusammenarbeit mit der Polizei und durch diesen Vorfall kamen die Ermittlungen einen großen Schritt weiter. Robert H. soll zu einem rumänischen Familienclan gehören, den die Polizei der Bettelmafia zuordnet.

Der Rumäne ist derzeit untergetaucht, die Anzeigen im Internet sind gelöscht, doch die Ermittlungen laufen weiter.

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