Hundehalterin erreicht einen Vergleich | Rat Hund Tat
Hundehalterin erreicht einen Vergleich

Hundehalterin erreicht einen Vergleich
06. Juli 2015

Mops-Besitzerin erhält Schadensersatz. Hund »Emma« sollte laut Kaufvertrag genetisch frei von Missbildungen sein. Röntgenbilder bewiesen das Gegenteil.

Im November 2013 berichteten wir über einen heiklen Fall, bei dem die Besitzerin der Mops-Dame „Emma“ die Züchterin ihres Hundes auf Schadensersatz wegen gesundheitlicher Mängel verklagte. Emma zeigte ab ihrem zweiten Lebensjahr eindeutige körperliche Einschränkungen. Anhand der Röntgenbilder konnte ein erheblicher Wirbelsäulenschaden diagnostiziert werden. Aufgrund der Missbildungen sind Gelenke, Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft gezogen. Laut Kaufvertrag sollte Emma aber frei von jeglichen genetischen Fehlbildungen sein.

Erst in zweiter Instanz konnte die Richterin des Landgerichts Ingolstadt einen Vergleich zwischen der Züchterin von Emma und der Mops-Besitzerin Frau Aurelia Hofmann erreichen. Besitzerin und Züchterin von Emma akzeptierten den Vorschlag der Einigung zur Wertminderung. Die Züchterin zahlte 700 Euro des Kaufpreises zurück.

Die Richterin weist darauf hin, dass damit keine Schuldzuweisung der Züchterin beurkundet wird. Ein nicht unwesentlicher Hinweis, denn die Verhandlung wurde von zahlreichen Mops-Haltern beobachtet, die bei züchterischer Schuldzuweisung möglicherweise mit Klagen nachgezogen hätten.

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