Hundekurse nicht gewinnbringend | Rat Hund Tat
Hundekurse nicht gewinnbringend

Hundekurse nicht gewinnbringend
17. Juni 2015

Die seit 2008 gültige Regelung der Hundekursbesuche in der Schweiz soll gekippt werden. Verschiedene Verbände und Politiker zweifeln an deren Sinnhaftigkeit.

Die Schweizer änderten im Jahr 2008 ihre Gesetzgebung zur Hundehaltung aufgrund tragischer Beißvorfälle von Hunden an Menschen.

Die Regelung besagt seitdem, dass jeder Hundehalter bei der Anschaffung eines Hundes jeweils vier Stunden theoretischen und praktischen Unterricht in einer anerkannten Hundeschule absolvieren müsse. In den Unterrichtseinheiten sollten Wissen über Haltung, Bedürfnisse, Umgang und Erziehung vermittelt werden, inklusive der dazugehörigen Trainings, beispielsweise zur Entschärfung problematischer Situationen. Damit wollte die Schweiz eine entspanntere Situation von Hunden in menschlicher Gesellschaft herbeiführen.

Doch nun stellt Sebastian Frehner vom SVP-Nationalrat sowie das Konsumforum diese Maßnahme in Frage. Es gäbe keinen Beweis für mehr Sicherheit vor gefährlichen Hunden für die Bevölkerung. Die Stiftung "Tier im Recht" toppt die Aussage durch: »… eine wirkungsvolle Prävention lässt sich nicht mit vier Stunden Unterricht erreichen.«

Zudem kritisiert S. Fehrner, wieso ausgerechnet der Hund eine Ausnahmestellung einnehme und mehr reglementiert werde, als andere Haustiere. Es müssten Katzenhalter zu mehr Verantwortung verpflichtet werden, da Freigängerkatzen der einheimischen Fauna stark zusetzen.

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