Hundemafia mitten in Deutschland | Rat Hund Tat
Hundemafia mitten in Deutschland

Hundemafia mitten in Deutschland
26. Dezember 2016

In Siegen-Kreuztal schlug das Sonderkommando der Polizei bei einem Großeinsatz zu. Resultat: 105 beschlagnahmte Hunde, vier Haftbefehle und über 200 Betrugsfälle.

Die Anzeige der Tierschutzorganisation »Animal Rights watch« gegen die vermeintliche Züchter-Familie ging bereits im September 2016 bei der Polizei ein. Seit dem wurde gegen den mafiösen Hundehandel der Familie ermittelt, um genügend begründete Beweise für eine groß angelegte Razzia zusammenzutragen.

Mitte Dezember rückte dann eine Hundertschaft aus, um der Hundemafia-Familie das Handwerk zu legen. Mit Scheinkäufen verschafften sich die Ermittler Zugang zu dem hoch mit Elektrozäunen umfriedeten Gelände, das zusätzlich mit scharfen freilaufenden Hunden gesichert war.

Die Beamten durchkämmten in weißen Schutzanzügen das riesige Gelände mit zahlreichen Zwingern und Hundeboxen. In den Hundezwingern fanden sie kranke, verletzte und verdreckte Hunde, mit zerzaustem Fell; es stank erbärmlich.

Ein Bild des Grauens für die Beamten, die kaum fassen konnten, dass es eine solche Hundemafia mitten in Deutschland gibt.

Eine Großzahl der Hundewelpen stammten aus Polen und der Ukraine; sie wurden direkt unter Quarantäne gestellt. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei 105 Hunde. 

Bei vier Personen der Familie klickten die Handschellen direkt, gegen eine Tiermedizinerin aus Siegen wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem gegen Beamte des zuständigen Veterinäramts. 

Die gefunden Beweise sind erdrückend. Gefälschte Stammbäume, Impfpässe, tote Hunde auf dem Grundstück vergraben und mehr als 200 betrügerische Verkäufe können bereits nachgewiesen werden.

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