»Hundesoldaten« nominiert für Grimme-Fernsehpreis | Rat Hund Tat
»Hundesoldaten« nominiert für Grimme-Fernsehpreis

Symbolbild

»Hundesoldaten« nominiert für Grimme-Fernsehpreis
27. Februar 2017

Lena Leonhardt darf für ihren Film »Hundesoldaten« hinter die Kulissen der Bundeswehr Diensthundeausbildung schauen.

Die 29-jährige Lena Leonhardt schließt mit einer außergewöhnlichen Dokumentation ihr Studium als Regisseurin an der Filmakademie Ludwigsburg ab. Für ihre Abschlussarbeit filmte sie die Ausbildung der tierischen Soldaten der deutschen Bundeswehr.

»Am Anfang war die Bundeswehr mir und meiner Idee gegenüber sehr skeptisch. Ich musste mir ihr Vertrauen erst erarbeiten«, erzählt Lena Leonhardt. Wen wundert´s, hat die Ausbildung deutscher Diensthunde ja nicht den besten Ruf.

Doch die Ausbildungsweise der Hundesoldaten war nicht das zentrale Thema der Dokumentation.

Frau Leonhard wollte » … das widersprüchliche Verhältnis zwischen Mensch und Hund darstellen«.

Für die Dreharbeiten bezogen die junge Frau und ihr Team Quartier in einer Kaserne mit angeschlossener Hundeschule. Ein Jahr lang begleiteten sie Soldaten, Hunde und Ausbilder mit der Kamera.

Tagsüber ging es durch die Wälder und über das Übungsgelände, abends gab es Zeit für Gespräche. Die Ausbildung der Hundesoldaten verläuft gradlinig, strukturiert und erfüllt einige Klischees, erzählt Frau Leonhard. An den Wochenenden, so sagt sie, wenn die Soldaten ihre Hunde mit nach Hause nehmen, verschwimmen die Grenzen zwischen Dienstgerät und Familienmitglied. Doch eines bleibt Fakt: Die Hunde müssen im Einsatz einhundert Prozent funktionieren.

Für die ehrliche und wertfreie Dokumentation wurde Lena Leonhardt für den Grimme-Fernsehpreis 2017 nominiert.

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