Hundezüchterin wird mit Klage gedroht | Rat Hund Tat
Hundezüchterin wird mit Klage gedroht

Symbolbild

Hundezüchterin wird mit Klage gedroht
23. November 2016

Im österreichischen Röschitz erhielt einer Hundezüchterin eine Klageandrohung von der Jägerschaft, sollte sie ihre Hunde nicht anleint.

Erika Vendel aus Röschnitz züchtet Schäferhunde. Um für ihre Hunde eine Zuchtgenehmigung zu bekommen, brauchen die Hunde eine Ausbildung. Für diesen Zweck trainiert die Hundezüchterin auf ihrem eignen Grundstück. Ihr Trainingsgelände ist eine sechstausend Quadratmeter große eingezäunte Wiese. Dort bildet Frau Vendel ihre Hunde zur Fährtenarbeit und Personensuche aus. 

Der Jagdgesellschaft Röschnitz ist das ein Dorn im Auge. Sie verlangen von Frau Vendel, dass sie ihre Hunde nur angeleint auf ihrem eigenen Grund und Boden führe. Sollte sie sich nicht an die Aufforderung halten, würde ihre eine Unterlassungsklage zugestellt werden.

Laut Landesjagdverband müssen Hunde tatsächlich angeleint auf dem eigenen Grundstück geführt werden, sofern es in einem Jagdrevier liegt und nicht eingezäunt ist.

Karl Ruttenstock, Jagdleiter in Röschnitz, glaubt, dass die Hundezüchterin demnächst gewerbsmäßig Kurse für Hunde halten will. Um das zu verhindern, wurde ihr vorsorglich per Anwalt eine Unterlassungserklärung zugestellt, die sie unterschreiben soll.

Erika Vendel ist zurecht sauer. Von einer gewerblichen Tätigkeit sei nie die Rede gewesen, sagt sie. Sie hielte sich sehr genau an die Vorschriften. Zudem würden ihre Hunde immer angeleint sein, wenn sie im Training sind. Sie wird nichts dergleichen unterschreiben, sondern ebenfalls einen Anwalt hinzuziehen.

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