Ig-Nobelpreis geht an deutsche Forscherin | Rat Hund Tat

Ig-Nobelpreis geht an deutsche Forscherin
06. Oktober 2014

Sabine Begall, von der Universität Duisburg-Essen, erhielt den Ig-Nobelpreis in der Kategorie Biologie für die Untersuchung am Lösevorgang von Hunden.

In der vergangenen Woche verlieh die Havard Universität in den USA den Ig-Nobelpreis. Ig steht für Ignoble, was soviel wie unwürdig, unedel heißt. Der Preis geht an Wissenschaftler, deren Arbeiten einstweilen mit einem Schmunzeln gewürdigt werden. Doch auch wenn sich die Menschheit fragt, warum man das überhaupt wissen müsse, ist die Verleihung des Preises eine ehrenvolle Würdigung. Die Forschungsergebnisse lüften kleine aber feine Geheimnisse.

Die deutsche Forscherin Sabine Begall erhielt den Preis im Fach Biologie. Sie fand heraus, warum Hunde sich vor dem Koten mehrfach um ihre eigene Achse drehen. Ursprüngliche Annahmen zufolge drehen Hunde sich herum, damit sie beim Lösungsvorgang nicht in die Sonne gucken müssen. Jedoch, so überlegte die Wissenschaftlerin, könne das nicht der Grund sein. Denn Hunde kontrollieren auch per Blick, Geräusch und Geruch ihr Umfeld nach Artgenossen, um in dieser unkomfortablen Position nicht überrascht zu werden. Feinde kommen aber nicht immer aus der Sonne. Also musste es eine andere Begründung geben.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, wurden 37 Hundehalter mit gänzlich unterschiedlichen Hunden zur Beobachtung gebeten. Die über siebentausend Aufzeichnungen verglich sie mit dem zeitgleichen Magnetfeld der Erde. Dabei kam heraus, dass Hunde sich nur bei einem stabilen Magnetfeld überhaupt lösen und sich dann von Nord nach Süd ausrichten. Damit ist bisher jedoch erstmal nur geklärt, dass Hunde so handeln, aber noch nicht das Warum.

Hundenachrichten

Diese Seite teilen

  • Facebook

  • Twitter

  • google+

Das könnte sie auch interessieren.

Rat und Tat

Besuchen Sie uns auf

  • facebook

    facebook
  • google+

    google+
  • twitter

    twitter
  • youtube

    youtube