Intolerante Nachbarn machen Stunk | Rat Hund Tat
Intolerante Nachbarn machen Stunk

File: Working_dog.jpg Author: Raymond Shobe Permission: CCBYSA2.0 - Flickr

Intolerante Nachbarn machen Stunk
04. Juni 2016

In Donaustadt, einer Wiener Bezirksgemeinde, kämpft ein Mann für mehr Toleranz bei seinen Nachbarn.

Roman K. wohnt mit seinem Blindenführhund in der Gemeinde Donaustadt bei Wien. Er leidet unter Retinitis pigmentosa, eine Augenerkrankung, bei der die Netzhaut allmählich abstirbt. Derzeit kann er nur zwischen hell und dunkel unterscheiden. Sein tägliches Leben erleichtert ihm Flint, sein Blindenführhund.

Seit einiger Zeit traut er sich mit Flint kaum noch auf die Straße, denn in seiner Nachbarschaft gibt es Menschen, die kein Verständnis für seine eingeschränkte Sehfähigkeit aufbringen können. Anstoss des Ärgernisses sind die Hinterlassenschaften seines Hundes. 

Es liegen bereits drei anonyme Anzeigen bei der Gemeinde vor, dass der 38-Jährige den Kot seines Hundes nicht entsorgt habe. Irgendwer hat sich sogar die Mühe gemacht, Hundekot zu sammeln und die Tüte im Postkasten des Mannes zu deponieren.

Roman K. ist verzweifelt. Er habe immer eine Tüte dabei und bittet Passanten um Hilfe, die er nur selten erhalte, sagt er. Doch er könne eben nur hell und dunkel sehen, wodurch er leider nicht in der Lage sei, den Kothaufen seines Hundes einzusammeln. 

Auf seinen Hund Flint kann er aber nicht verzichten. Und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich weiterhin den Beschimpfungen seiner Nachbarn auszusetzen.

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