Justitia entschied auf schuldig | Rat Hund Tat
Justitia entschied auf schuldig

Justitia entschied auf schuldig
04. Februar 2014

Vertrauensvoll übergab er seine Hündin einem Freund - nur für die Urlaubszeit. Eine Entscheidung, die der ehemalige Hundebesitzer bereits bereut.

Im vergangenen August übergab ein Mann seine Hündin Kali einem Freund. Er versprach, sich während des Urlaubs des Besitzers um den Hund zu kümmern. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellte.

Dem 36-jährigen Mann, der die Aufgabe als Tiersitter übernahm, war bereits zu diesem Zeitpunkt die Hundehaltung untersagt worden. Er ist der Gerichtsbarkeit wegen verschiedener krimineller Delikte längst bekannt. Erneut stand er vor Gericht, weil er unter Verdacht steht, Kali aus dem Fenster des vierten Stocks geworfen zu haben.

Der Hund fiel einer Passantin bei lautem Gejaule direkt vor die Füße. Die entsetzte 56-jährige Frau versuchte noch, zu helfen. Weitere Fußgänger eilten herbei, der Tierrettungsdienst traf nach 15 Minuten am Unfallort ein. Doch es war zu spät. Die Hündin erlag nach wenigen Minuten ihren Verletzungen.

Das Amtsgericht Düsseldorf verurteilte den Tierquäler wegen »Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund« zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro.

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