Keine Hunde auf dem Radweg | Rat Hund Tat
Keine Hunde auf dem Radweg

Keine Hunde auf dem Radweg
20. Januar 2016

In Wien wurde eine Schadensersatzklage zwischen zwei Hundehalterinnen verhandelt, bei der eine Dame stürzte.

Eine Hundehalterin fuhr mit ihrem angeleinten Hund auf Inlineskates auf dem Radweg, als sie eine weitere Halterin mit Hund am Rande des Fahrradwegs stehen sah. Um zügig an den beiden vorbei zu kommen, beschleunigte sie ihr Tempo.

Der wartende Hund sprang ihnen jedoch in die Fahrtrichtung, was den mitlaufenden Hund zum plötzlichen Stillstand veranlasste. Die dadurch gespannte Leine brachte die Skaterin zu Fall.

Die Schadensersatzklage wurde vor Gericht verhandelt, wobei der Oberste Gerichtshof in Wien beiden Beteiligten ein Verschulden zuwies. Denn, so begründen die Richter, müsse ein Hundehalter seinen Hund grundsätzlich jederzeit kontrollieren können.

Der Skaterin räumte das Gericht ein drittel Mitverschulden ein, die Gegenpartei erhielt zwei drittel Schuldzuspruch. Die Dame hätte dafür Sorge zu tragen, dass ihr Hund nicht in den laufenden Verkehr rennt, ungeachtet der Verkehrsteilnehmer. Gelingt ihr das nicht, liegt die Beweispflicht, sorgfältig gehandelt zu haben, bei ihr.

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