Messieähnliche Zustände | Rat Hund Tat
Messieähnliche Zustände

Symbolbild

Messieähnliche Zustände
23. Juli 2015

Der Tierschutzverein in Tirol räumte mit Hilfe der örtlichen Polizei und des Amtstierarztes ein Haus. Sie retteten 19 Hunde und zwei Katzen aus Messieähnlichen Haltungsbedingungen.

Bei einer Routinekontrolle einer dem Tierschutzverein bekannten Person fanden die Mitarbeiter des Vereins erschütterndere Zustände vor, als ein Jahr zuvor. Das Haus war von oben bis unten verdreckt von Kot und Ungeziefer und es stank dermaßen erbärmlich, dass der Räumtrupp, bestehend aus der Polizei, dem Tierschutz und dem Amtstierarzt, schwer an sich halten musste.

Zwischen all dem Chaos bewegten sich zwei Katzen, fünf erwachsene Hunde und zunächst neun Welpen, im Alter von ca. zwölf Wochen. Die konfiszierten Vierbeiner brachte man in unterschiedlichen Tierheimen unter. Die Mitarbeiter des Tierschutzes vermuteten weitere Tiere in dem Haus. Am folgenden Tag, bei einem weiteren Besuch, fanden sie, verborgen in einem alten Sessel, fünf Welpen, nur wenige Tage alt.

Der gesundheitliche Zustand aller Tiere war katastrophal: von Flöhen zerbissen, entzündete Haut, offene Stellen und Fellverlust als Folgen des Parasitenbefalls. Nach intensiven Bädern wurden die Tiere entwurmt, gechipt, registriert und geimpft.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Halterin mit der Menge der Hunde gänzlich überfordert war. Sie unterschrieb anstandslos die Abgabe von 16 Hunden und der beiden Katzen. Das zuständige Amt entscheidet in den nächsten Tagen, ob sie drei ihrer Hunde zurückbekommt.

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