Mit äußerster Brutalität | Rat Hund Tat
Mit äußerster Brutalität

Mit äußerster Brutalität
17. Mai 2016

Im österreichischem Angern versuchten Menschen, einen Hund in der March zu ertränken. Fischer wurden auf das Winseln aufmerksam.

»Paco«, so tauften die Rettungskräfte den slowakischen Mischlingsrüden nach seiner Rettung, verdankt sein Leben Anglern, die auf sein Winseln aufmerksam wurden. Als die Männer sahen, dass die Klagelaute von einem im Wasser stehenden Hund kamen, der sich, wie es schien, nicht befreien konnte, verständigten sie die Polizei und Feuerwehr.

Die Rettungskräfte mussten Paco, bevor sie ihn bergen konnten, zunächst von einem Stromkabel am Hals befreien, an dem ein mit Steinen gefüllter Sack hing. Sie zogen den Hund in das Rettungsboot und wickelten ihn in wärmende Decken. »Wie lange er bereits in der March war, ist für uns unbekannt. Spätestens bei den nächsten stärkeren Regenfällen wäre der Hund wohl qualvoll ums Leben gekommen«, teilte ein Feuerwehrmann mit..

Paco schien das Wohlwollen der Rettungskräfte zu spüren, die ihn aus dem knietiefen Wasser zogen. Ohne Scheu und Aggression ließ er sich von seiner Fessel befreien und ins Boot heben. An Land untersuchte ihn ein Tierarzt, der dabei einen slowakischen Chip fand. Im Anschluss übernahm das Mistelbacher Tierheim Dechanthof den ca. zwei bis vier Jahre alten Rüden.

Eine Tierheim Mitarbeiterin sagt, dass es dem Hund besser ginge, gemessen an den Umständen. Sie hofft, dass bei Paco das dramatische Ereignis nicht zum Trauma wurde, damit er Menschen in naher Zukunft wieder ganz vertrauen kann.

Polizei und Rettungskräfte sind fassungslos über die Brutalität, die Hundebesitzer aufbringen können, um sich ihrer Vierbeiner zu entledigen. Die polizeiliche Ermittlung wurde direkt eingeleitet.

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