Mit Traditionen brechen | Rat Hund Tat
Mit Traditionen brechen

Mit Traditionen brechen
03. Dezember 2014

In einigen Kantonen der Schweiz gehören heute noch Hunde- und Katzenfleisch zu einem gelungenen weihnachtlichen Festessen. Eine eingereichte Petition soll den Verzehr der Tiere nun endgültig beenden.

Die Kantone Bern, Luzern und Jura sind die Hochburgen des Verzehrs von Katzenfleisch, traditionell zu einem Weihnachtsmahl. Doch auch in anderen Regionen lehnen die Schweizer Hund und Katze als Nahrungsmittel nicht ab.

Die Tierschutzorganisation SOS Chats reichte in der vergangenen Woche eine Petition mit über 16.000 Unterschriften im schweizer Parlament ein. Sie fordern ein endgültiges Verbot, Hunde- und Katzenfleisch essen und verkaufen zu dürfen.

Bisher dürfen Besitzer von Hund und Katze ihre Tiere selber schlachten, wenn es ordnungsgemäß geschieht, und es ihren Mitbewohnern als Festessen anbieten.

»Das geht gar nicht«, heißt es aus der Zentrale von SOS Chats. Die Schweiz könne nicht mit dem Finger auf die Hundefleischhändler in Asien zeigen, aber selbst die Tiere essen. »Dies sei für ein zivilisiertes Land wie die Schweiz inakzeptabel«, begründet SOS Chats ihren Standpunkt weiter.

2013 erst lehnte der Nationalrat die Forderung, wildernde Katzen nicht mehr abschießen zu dürfen, ab.

Hundenachrichten

Diese Seite teilen

  • Facebook

  • Twitter

  • google+

Das könnte sie auch interessieren.

Rat und Tat

Besuchen Sie uns auf

  • facebook

    facebook
  • google+

    google+
  • twitter

    twitter
  • youtube

    youtube