Mops-Besitzerin klagt wegen Zuchtmängeln | Rat Hund Tat
Mops-Besitzerin klagt wegen Zuchtmängeln

Mops-Besitzerin klagt wegen Zuchtmängeln
27. November 2013

Das Amtsgericht Ingolstadt beschäftigt sich gerade mit einem heiklen Fall. Die Besitzerin der Mops-Dame „Emma“ verklagt die Züchterin des Hundes auf Schadensersatz wegen gesundheitlicher Mängel ihres Hundes.

Aurelia Hofmann kaufte im Sommer 2011 ihre Mops-Hündin Emma, für die sie 1.400 Euro gezahlt hatte. Laut Kaufvertrag sollte der Hund genetisch gesund sein. Als die Hündin jedoch ausgewachsen war wurde anhand eines Röntgenbilds ein erheblicher Schaden an der Wirbelsäule diagnostiziert, der mittlerweile Sehnen und Bänder in Mitleidenschaft gezogen hat.

Aurelia Hofmann beruft sich nun vor Gericht auf die Gewährleistungsgarantie, einen genetisch einwandfreien Hund gekauft zu haben. Gemeinsam mit ihrem Anwalt geht sie davon aus, dass die Erkrankungen von Geburt an latent vorhanden sind und die Hundeeltern wahrscheinlich bereits erkrankt waren. Sie fordert Gerechtigkeit für ihre kranke Hündin und von der Züchterin die Erstattung der Hälfte des Kaufpreises. Auf eine Einigung ließ sie sich nicht ein.

Nun soll ein Gutachter klären, ob die Hundebesitzerin Anspruch auf Schadensersatz hat. Der Prozess wird von zahlreichen Mopsbesitzern aufmerksam verfolgt. Sollte A. Hofmann Recht bekommen, könnte das weitere Klagen anderer Mopsbesitzer nach sich ziehen.

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