Mülheimer Wälder weiterhin gesperrt | Rat Hund Tat
Mülheimer Wälder weiterhin gesperrt

By Huhu Uet alias Frank Schwichtenberg (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Mülheimer Wälder weiterhin gesperrt
03. September 2014

Der Pfingststurm »Ela« verwüstete am Pfingstmontag 2014 große Teile der Wälder und Parks in der Rhein-Ruhr-Region. Seitdem sind sie für Spaziergänger gesperrt.

Die Forstwirte arbeiten seit Juni diesen Jahres unermüdlich an den Aufräumarbeiten der Wälder und Parkanlagen, um das Betretungsverbot zügig aufheben zu können. Aus dem Rathaus heißt es bis dahin: »Wälder und Parks sind bis auf weiteres Sperrgebiet. Wer dagegen verstößt, kann mit einem Bußgeld bis 25.000 Euro bestraft werden.«

Stadtsprecher Volker Wiebels erklärt die Gefährlichkeit durch Astbruch und umstürzende Bäume. Immer wieder seien es vor allem Hundebesitzer, die sich nicht an die amtliche Waldsperre halten. Jüngster Fall ist ein Hundehalter, der trotz Betretungsverbotes mit seinem unangeleinten Hund durch den Wald ging, wobei der Hund einen Rehbock wilderte.

»Ein verantwortungsloses und gesetzeswidriges Verhalten«, sagt V. Wiebels. »Laut Landesforstgesetz dürfen Hunde im Wald – außerhalb von Wegen – nur angeleint mitgeführt werden. Und Voraussetzung für das Freilaufen auf ausgewiesenen Wegen ist, dass das Tier jederzeit abrufbar ist und nicht ungehindert dem Jagdsinn folgen kann.«

Doch zurzeit dürfen selbst die gehorsamen Hunde nicht in die Wälder, denn eine amtlich festgelegte Waldsperre benötigt keine offensichtliche Wegsperre.

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