Mutmaßlicher Hundehasser ermittelt | Rat Hund Tat
Mutmaßlicher Hundehasser ermittelt

Symbolbild

Mutmaßlicher Hundehasser ermittelt
20. März 2015

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich hat den mutmaßlichen Schützen ermittelt. Er hatte im Februar auf zwei im Garten spielende Hunde geschossen.

Anfang März berichteten wir über einen vermeintlichen Hundehasser, der im österreichischen Wöllersdorf auf zwei im Garten spielende Hunde schoss. Der belgische Schäferhund und der Dobermann wurden schwer verletzt, doch beide Tiere überlebten. Die ermittelnden Beamten gingen von einer gesteigerten Form des Hundehasses aus, denn in den Wochen zuvor wurden vermehrt Giftköder gefunden bzw. Hunde vergiftet.

Durch die abgefeuerten Schüsse bekam die Spurensicherung endlich einen Anhaltspunkt. Wie sich in der Forensik herausstellte, stammte die Munition aus Polizeibeständen. Intensive Ermittlungen führten die Beamten zu einem 58-jährigen Kollegen, der in der Nachbarschaft wohnt.

Der als Sonderling beschriebene Mann leugnet jedwede Beteiligung an dem Vorfall, doch wird es ihm nichts nützen. Bei der Hausdurchsuchung entdeckten die Behörden ein Waffenarsenal, Munition aus dem Polizeibestand und sogar eine verbotene Pumpgun. Der Mann wurde mit sofortiger Wirkung suspendiert. Zudem erwartet ihn ein Disziplinarverfahren.

Johann Baumschlager, Landespolizeidirektion Niederösterreich, lobt die ausgezeichnete Leistung seiner Kollegen und ist überaus erfreut, endlich einen der Hundehasser dingfest gemacht zu haben. Die Polizei nehme die Giftköderattacken auf Hunde sehr ernst, sagte er der Presse.

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