Name ist nicht gleich Bestimmung | Rat Hund Tat
Name ist nicht gleich Bestimmung

Name ist nicht gleich Bestimmung
07. September 2015

Jagdhundrüde »Killer« sorgt sich liebevoll um ein Eichhörnchen Baby, das er auf seinem Grundstück fand. Von Killer-Absichten fehlt jedoch jede Spur.

»Killer« ist ein Rüde der Rasse Jack Russel Terrier, womit er in die Kategorie "Solitärjäger" gehört. Doch Killer ist alles, nur kein Killer, zumindest nicht bei den Bewohnern des eignen Hauses und Hofs.

Der Rüde entdeckte ein jüngst geborenes Eichhörnchen im Garten auf der Wiese liegen. Es scheint aus seinem Kogel gefallen zu sein und kam nicht mehr zurück. Killer adoptierte den Winzling direkt und leckte ihm sofort - mit Vorsicht - das Bäuchlein. Seit diesem Zeitpunkt lässt er das Eichhörnchen namens »Pepe« nicht mehr aus den Augen.

Killers Besitzer, die das Wildtier in einer Wärmedecke liegend mit Babybrei und Fencheltee versorgten, erklären sich das Verhalten ihres Hundes damit, dass er mit einem Hamster aufgewachsen sei. Und den hätte er ähnlich »bemuttert« und bewacht, wie jetzt klein Pepe.

Doch so entzückend die Freundschaft zwischen Hund und Eichhorn auch sei, die Hundehalter werden ihr Findelkind in einer Wildtierschutzstation abgeben. Dort leben bereits drei Eichhörnchen im gleichen Alter. Sie möchten, dass Pepe die Chance bekommt, später wieder ausgewildert werden zu können. Das gelingt ganz sicher nicht, wenn Killer weiterhin elterliche Pflichten erfüllt.

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