Neue kriminelle Masche - Dognapping | Rat Hund Tat
Neue kriminelle Masche - Dognapping

Neue kriminelle Masche - Dognapping
26. Oktober 2016

Hunde statt Kinder zu entführen und gegen Lösegeld zurückzugeben, scheint die neue Masche zu sein. Dognapper treiben ihr Unwesen zur Zeit in der Schweiz.

In Genf, Schweiz, wurde der Hund einer 24 Jahre jungen Frau entführt. Der Lebensgefährte der Hundebesitzerin führte den 7 Monate alten Hund an der Schleppleine im Park spazieren. Zwei Männer rissen dem Freund die Leine aus der Hand und flüchteten mit dem Hund. Eine Verfolgung der Dognapper blieb erfolglos. Das Pärchen erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Hundebesitzerin postete diese dreiste Geschichte auf ihrem Facebook Profil. Kurze Zeit später meldete sich eine Frau bei ihr und teilte ihr mit, wo sich ihr Hund befindet. Die Hundehalter nahm Kontakt zu den Entführern auf.

Für 300 Euro bekäme sie ihren Hund zurück, teilte der Dognapper ihr mit.

Sie willigte ein und meldete sich sofort bei der Polizei. Die wiederum riet ihr davon ab, das Lösegeld zu zahlen. Das kam für die Hundehalterin zu keinem Zeitpunkt in Frage. Sie ging zu dem vereinbarten Treffen, zudem die Polizei sie nicht begleiten wollte. Als der Hund sein Frauchen sah, sprang er auf sie zu und sprang ihr auf den Arm. Die junge Frau rannte, ohne Zahlung des Lösegelds, mit ihrem Hund davon.

Die Sprecherin des Schweizer Tierschutzes sagt, dass es sich hierbei wohl um eine neue »Modeerscheinung« handle.

Das Lösegeld für Rassehunde beträgt rund 2500 Franken. Ein lukratives Geschäft für die Dognapper. 

Die Genfer Kantonspolizei berichtet, dass Dognapping aus Frankreich über die Grenzen schwappe. Doch auch aus anderen Nachbarstaaten und den USA und Brasilien seien ihnen Vorfälle von Dognapping bekannt. 

Die Ermittlungen in dem jüngsten Fall laufen. Gründe, warum die Polizei die Hundehalterin nicht zu dem Treffen begleitet habe, sind nicht bekannt.

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