Private Observation untersagt | Rat Hund Tat
Private Observation untersagt

Private Observation untersagt
02. Juni 2015

Das Landgericht Bonn verurteilte einen Mann, der heimlich Hundehalter in einem Naturschutzgebiet fotografierte.

Die Richter des Bonner Landgerichts gaben dem Kläger Recht, der durch heimlich angefertigte Fotografien seine Persönlichkeitsrechte als verletzt erachtete. Zur Anklage kam es, weil ein Naturschützer aus dem Verborgenen heraus Hundehalter fotografierte, die in einem Naturschutzgebiet ihre Hunde verbotenerweise in den Freilauf ließen. Mit diesem Beweismaterial erstattete der Fotograf Anzeige bei der Polizei.

Der Kläger, ein Hundehalter, erhielt von der Stadt eine schriftliche Ermahnung, er möge sich an die Vorschriften des Naturschutzgesetzes halten. Ihm wurde das Ableinen seines Hundes in dem Gebiet untersagt.

Der Hundehalter reichte Klage gegen den Fotografen ein. Die Richter entschieden zugunsten des Klägers. Das Recht auf die Einhaltung der Naturschutzvorschriften ist kein Grundrecht der Bürger, so die Richter. Es sei im Grundgesetz verankert und beruhe nicht auf einem individuellen Grundrecht, so wie die Persönlichkeitsrechte. Es sei demnach nicht zulässig, eigenverantwortlich Beweismaterial anzufertigen.

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