Projekt »Pflichtkurse für Hundehalter« gescheitert | Rat Hund Tat
Projekt »Pflichtkurse für Hundehalter« gescheitert

Projekt »Pflichtkurse für Hundehalter« gescheitert
05. Dezember 2016

Im Jahr 2008 legte die Schweiz fest, dass jeder Hundehalter verpflichtend an Hundekursen teilzunehmen hat. Im Januar 2017 wird die Vorschrift abgeschafft.

Das Schweizer Projekt  »Hundekurse Pflicht« wurde ursprünglich aufgrund verschiedener Beißvorfälle von Hunden an Menschen ins Leben gerufen. Die Politiker reagierten auf die Beißvorfälle mit einer Vorschrift, die jeden Hundehalter dazu verpflichtet, mit seinem Hund eine zugelassene Hundeschule zu besuchen. Je nach Erfahrung des Halters mehrfach in der Woche bis einmal im Monat.

Nach nunmehr acht Jahren zeigt sich, dass dieses Projekt "Pflichtkurse für Hundehalter" gescheitert ist.

Mehr als ein Fünftel der Hundehalter besucht die Kurse nicht. Für eine Kontrolle, ob die Vorschriften eingehalten wird, fehlen Personal und Zeit. 

Der Bundesrat der Schweiz legte nun fest, dass die Vorschrift ab 01.01.2017 ersatzlos gestrichen ist. Er überlässt es jedoch den einzelnen Kantonen, ob sie an einer ähnlichen Vorschrift festhalten möchten. Zudem, schreibt der Bundesrat in seiner Bekanntgabe, sei es vor allem Ersthundebesitzern anzuraten, freiwillig Kurse in einer Hundeschule zu besuchen.

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