Rettungsversuch mit tödlichem Ausgang | Rat Hund Tat
Rettungsversuch mit tödlichem Ausgang

Symbolbild

Rettungsversuch mit tödlichem Ausgang
04. August 2014

In Prek Prasap, Kambodscha, starben drei Menschen bei dem Versuch, einen Hund aus einem neun Meter tiefen Brunnen zu retten.

Der gerade einmal 25 Jahre alte Hundebesitzer Say Phalla seilte sich mit einem Gurtband in den Brunnen ab, gleich, nachdem er feststellte, dass sein Hund hineingefallen war. Er scheiterte bei diesem Unterfangen. Seine Mutter Van Soy, 64 Jahre alt, und der hilfsbereite Nachbar Sruon Chhum, 38 Jahre, handelten sofort, als sie den Sprechkontakt zu Say Phalla verloren.

Von der Panik um ihren Sohn geleitet, ließ sich auch die Mutter in den Brunnen ab. Dabei stieß sie gegen die Halterungen des Sicherheitsgurtes. Sie viel in das Wasser und war drei Minuten später nicht mehr zu sehen, berichtet der Polizeichef Pech Ngon Srin.

Der Nachbar der Familie reagierte sofort, ließ sich in die Tiefe des Brunnens hinab und versuchte nun beide zu retten. Dabei glitt er an der nassen Wand ab und stürzte in das kalte Wasser. Ein weiterer Nachbar eilte herbei, kletterte ebenfalls hinab, rutsche ab und verlor das Bewusstsein. Er konnte glücklicherweise lebend geborgen werden.

Als die Rettungstruppen eintrafen, bestand nur noch wenig Hoffnung für den Hund und die drei Menschen. »Es gibt einfach nicht genug Luft und Sauerstoff in diesem Brunnen«, erklärt der Polizeichef. »Im Juni starben sieben Menschen in einem solchen Brunnen, als sie ein Kind daraus retten wollten.«

Nachdem die Einsatzkräfte den Brunnen abgepumpt hatten, konnten sie nur noch die Leichen der drei Menschen und einen toten Hund bergen.

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