Rücksichtsloses Verhalten fordert Todesopfer | Rat Hund Tat
Rücksichtsloses Verhalten fordert Todesopfer

Rücksichtsloses Verhalten fordert Todesopfer
25. Juni 2014

Jagdpächter Heinrich Beckmann aus Essen ist entsetzt beim Anblick des toten Rehbocks auf seinem Hof. Er versteht die Ignoranz der Hundehalter nicht und fordert zum x-ten Male zu mehr Einsicht und Rücksicht auf.

Es ist nicht das erste Mal, dass H. Beckmann von Spaziergängern totes Wild gemeldet wird. Doch dieser Anblick ist dem Jagdpächter aus Essen noch nicht untergekommen: Ein knapp drei Jahre alter Rehbock liegt zerrissen in seinem Hof, ausgeweidet, das rechte Hinterbein fehlt und übersät mit Bisswunden. Die begutachtende Tierärztin und Beckmann sind sich einig: "Das Tier wurde von mehreren Hunden gerissen."

H. Beckmann versteht es einfach nicht. Immer wieder durchstreift er sein Revier, weist Hundebesitzer freundlich darauf hin, ihre Hunde doch bitte an die Leine zu nehmen. Doch auf Rücksicht und Verständnis kann er offenbar nicht hoffen. "Mein Hund tut so etwas doch nicht" oder "Ich wusste gar nicht, dass das hier ein Jagdrevier ist", bekommt er zur Antwort.

Jedes Jahr ereignen sich zig Wildunfälle und das nur, weil unangeleinte Hunde häufig schneller weg sind, als der Hundebesitzer reagieren kann. Auch wenn sie das Wild nicht reißen, können sie es zu Tode hetzen oder in Zäune oder auf Straßen treiben. Der Wald ist Erholungsgebiet für jedermann, doch gelten auch hier Regeln, die von allen Nutzern einzuhalten sind. Laut geltendem Landesforstgesetz dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden.

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