Sensibilitätstherapie für Häftlinge | Rat Hund Tat
Sensibilitätstherapie für Häftlinge

Symbolbild

Sensibilitätstherapie für Häftlinge
19. August 2015

In einem polnischen Gefängnis wird den Inhaftierten regelmäßiger Kontakt mit Hunden ermöglicht. Eine besondere Therapieform zur Sensibilisierung.

In der Nähe von Katowice im südlichen Polen erhalten die Häftlinge eine besondere Art der Therapie: Sie bekommen über einen Zeitraum von drei Monaten, regelmäßigen Kontakt zu Hunden aus einem nahegelegenen Tierheim, mit denen sie, unter Anleitung und Beobachtung, spielen, sie pflegen und trainieren sollen.

Ziel des Projektes ist die Wahrnehmung der Teilnehmer darauf zu sensibilisieren, dass ein Hund ein Lebewesen ist. Was ursprünglich als Resozialisierungsprogramm für inhaftierte Tierquäler gedacht war, entpuppte sich derart erfolgreich, dass auch Häftlinge, verurteilt aufgrund häuslicher Gewalt, daran teilnehmen.

Tatsächlich bauen die Häftlinge binnen kurzer Zeit eine emotionale Bindung zu »ihren« Vierbeinern auf. Einem ehemaligen Teilnehmer gelang es, nach seiner Entlassung einen Arbeitsplatz in einem Tierheim zu bekommen. Er ist nun für die Versorgung von zahlreichen Hunden, Katzen und Pferden verantwortlich.

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