Stress und Hektik lassen Hunde erkranken | Rat Hund Tat
Stress und Hektik lassen Hunde erkranken

Stress und Hektik lassen Hunde erkranken
22. Juni 2015

Hunde brauchen Ruhe und Zeit für Erholung. Bei Überforderung droht den Vierbeinern ein Burn-out.

Das hektische Leben eines Menschen befällt auch seinen Vierbeiner. So kommt es nicht selten vor, dass Hunde unter chronischer Depression, bis hin zum Burn-out leiden. Das erkrankte Tier reagiert auf alles mit Angst und Panik. In besonders schlimmen Fällen schnappt es sogar aggressiv nach seinem eigenen Schatten.

So war es zumindest bei Silver, einem 2-jährigen Border Collierüden. Als Welpe noch quietschfidel, war er bereits mit wenigen Monaten nach einem kurzen Spaziergang total erschöpft. Seine Besitzer beobachteten, wie Silver kontinuierlich dünnhäutiger wurde. Er zeigte vermehrt Ängste und reagierte selbst bei bekannten Geräuschen panisch.

Wohlgesinnte Ratschläge anderer Hundebesitzer, der Hund sei unterfordert und müsse mehr ausgelastet werden, sorgten für eine massive Verschlimmerung der Symptome. Silver schnappte nun auch nach seinen Besitzern.

Frau G. Thurnheer suchte einen Spezialisten auf, die Tierärztin Maya Bräm vom Tierspital Zürich. Sie begann zunächst eine Behandlung mit Antidepressiva, um überhaupt Einfluss auf den Rüden nehmen zu können. »Hunde brauchen viel Erholung. Doch das hat in dem heute hektischen Alltag häufig keinen Platz mehr.« erklärt Frau Bräm.

Silver geht es dank einer Therapie und begleitender Medikamente heute wieder gut. Seine Ängste sind nur noch gering zu merken und er schafft, es Ruhe zu finden.

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