Studie zu Todesfällen durch Tollwut | Rat Hund Tat
Studie zu Todesfällen durch Tollwut

Studie zu Todesfällen durch Tollwut
18. Mai 2015

Ein internationales Forscherteam der Universität von Glasgow sammelte Daten über Todesfälle von Menschen durch Tollwut. Besonders häufig sterben Menschen in armen Ländern.

Katie Hampson und ihr Forscherteam, zusammengestellt aus Human- und Tiermedizinern, sammelten weltweit Daten über Erkrankungen und Todesfälle durch den Tollwutvirus. Ebenfalls flossen in die Studie die Umsätze der Hersteller von Impfstoffen gegen den Virus mit ein.

Bei der Analyse der Daten stellte sich heraus, dass global jährlich zehntausende Menschen an Tollwut sterben. Häufigster Auslöser sind Hundebisse. Besonders betroffen sind arme Länder wie Indien, einige asiatische Länder, aber vor allem das südliche Afrika.

»Die globale Last durch Hundetollwut ist beträchtlich, obwohl sie vermeidbar ist«, sagen die Forscher. Fast 59.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen der Infektion. Knapp 60 Prozent in Asien und über 36 Prozent in Afrika, während die Opferzahl in Amerika, dank eines umfassenden Impfprogramms von Hunden, deutlich sank.

Den Herstellerfirmen spült die Herstellung des Impfstoffs pro Jahr rund 8,1 Millionen Euro in die Kasse. Doch nur wiederholte Massenimpfungen von Hunden schützt die Bevölkerung dauerhaft vor dem zu 99 Prozent sicheren Tod bei einer Ansteckung.

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