Suchhunde gegen Pflanzenschädlinge | Rat Hund Tat
Suchhunde gegen Pflanzenschädlinge

Suchhunde gegen Pflanzenschädlinge
15. Oktober 2015

Österreichische Hundeschule spezialisiert Vierbeiner zur Auffindung des Zitrus- und Laubholzbockkäfers. Auch deutsche Hunde absolvierten diese Ausbildung.

Ist der Laubholzbockkäfer erst einmal zu sehen, ist es bereits zu spät. Der Käfer vernichtet Laubgehölze und lässt das Holz unbrauchbar werden. Ein Käferweibchen bohrt für jedes einzelne seiner ca. 30 Eier ein eigenes Loch in das Holz. Die Larven zerstören systematisch Laubgehölze. Ist ein Baum erst einmal befallen, muss das Holz verbrannt werden, zumal er ohnehin absterben würde. Abgesehen von diesem wirtschaftlichen Schaden, müssen Gehölze im Umkreis 100 Metern ebenfalls den Flammen überlassen werden.

Da sich der Schädling unter der Rinde bewegt, ist er mit bloßem Auge kaum zu sehen. Schädlingsbekämpfungsmittel verfehlen ihre Wirkung. Eine Ausbreitung kann nur verhindert werden, wenn befallene Bäume frühzeitig ausfindig gemacht werden.

Als zurzeit einzig sichere Methode, den Schädling frühzeitig aufzuspüren, gehören ausgebildete Suchhunde. Für diese Ausbildung wurde in Kärnten eine separate Hundeschule gegründet. Ausgebildete Suchhunde haben sich dafür bewährt, sagt Ambros Köppl vom bayerischen Landwirtschaftsamt. »Cupper«, ein Border Collie aus Österreich, ist einer dieser Hunde. Zu seinen deutschen Kollegen gehören nun auch »Jule«, ein bayerischer Gebirgsschweißhund, Jagdhund »Isa« und Border Collie »Jackson«. Die drei waren im Landkreis München, in Neubiberg unterwegs.

Die Hunde arbeiten nicht zum Zeitvertreib der Menschen, sondern für die Erhaltung der Laubbäume.

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