Tiere sind nicht länger mehr eine Sache | Rat Hund Tat
Tiere sind nicht länger mehr eine Sache

Tiere sind nicht länger mehr eine Sache
30. November 2015

In Ludwigsburg verhandelte das Gericht die Schuldfrage vom Tod eines Welpen. Der Verurteilte hatte dem Tier Tritte verpasst, durch die der kleine Hund starb.

Der Vorfall, bei dem ein 50-jähriger Jogger einem Chihuahua-French-Bulldogg-Mixwelpen zwei Fußtritte verpasste, durch die das Tier starb, ereignete sich in diesem Frühjahr. Der junge Hund lief an einer Flexi-Leine bellend auf den Mann zu, der seine Füße zur Abwehr des Hundes einsetzte.

Vor Gericht wurde der Tod des Tieres als Sachbeschädigung eingestuft, was in der Bevölkerung für Missbilligung sorgte. Der Mann gab seine Tat zu und erklärte, dass er nicht beabsichtigte, den Hund zu töten. Es sei ein Unfall gewesen. Die Staatsanwaltschaft sieht das ein wenig anders, denn der Mann habe den kleinen Hund beabsichtigt getreten. Bei einem so kleinen Hund müsse man davon ausgehen, dass derartige Tritte tödlich enden können.

Die Landestierschutzbeauftragte Cornelie Jäger versteht den Unmut der Bürger, die sich zurzeit in den sozialen Netzwerken erzürnt zu dem Urteil äußern. Sie erklärt, dass Tiere bereits seit zehn Jahren nicht mehr als »Sache« gelten. So steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Für Tiere gelte das Tierschutzgesetz und in dem heißt es, dass, wer ein Wirbeltier ohne triftigen Grund tötet, mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft wird.

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