Tierschutz in militärischer Hand | Rat Hund Tat
Tierschutz in militärischer Hand

Tierschutz in militärischer Hand
30. Juli 2015

In Südpattaya, Thailand, ignorierte die Polizei die Beschwerden besorgter Bürger. Erst das Militär sorgte für die Festnahme eines Tierquälers.

Ein 50-jähriger Wohnanlagenmanager in Südpattaya, Thailand, schlug so lange mit einem Holzknüppel auf einen Hund ein, bis er regungslos am Boden liegen blieb. Da er seine tierquälerische Tat an dem Straßenhund vor den Bewohnern der Wohnanlage beging, war ihm die Wut der Augenzeugen gewiss.

Die Anwohner schafften das verletzte Tier zunächst in die Tierklinik. Danach informierten sie die örtliche Polizei, reichten eine Beschwerde ein und verlangten, den Mann zu bestrafen. Doch die Uniformierten zuckten lediglich mit den Schultern.

Dabei beließen es die erschütterten Bewohner jedoch nicht. Sie schalteten eine Tierschutzorganisation und das Militär ein. Angehörige des Militärs wurden sofort tätig, wohl auch, weil das neue Tierschutzgesetz von der Militärregierung verabschiedet wurde. Die Regierungskräfte forderten die Polizei zur Festnahme des Tierquälers auf. Die Polizei tat nun endlich ihre Pflicht und leitete ein Verfahren gegen den 50-jährigen Mann ein.

Bereits einen Tag später wurde der Manager von den Militärkräften festgenommen und zu einer Geldstrafe von .6600 Baht verurteilt. Der 50-jährige schien nun doch noch von einem schlechten Gewissen geplagt zu werden. Er besuchte den Hund in der Klinik und bekundete, dass er für jegliche Behandlungskosten aufkommen werde.

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