Übermut tut selten gut | Rat Hund Tat
Übermut tut selten gut

Übermut tut selten gut
21. April 2016

Im US-Bundesstaat Utah verfolgte ein junger Rüde vermutlich seine Beute. Nicht einmal der sich vor ihm auftuende Abgrund bremste ihn.

Toby, der einjährige Sheepdog-Poodle-Mischlingsrüde von Familie McInnes, hat anscheinend einen ganz persönlichen Schutzengel. Der junge Hund war auf einem Spaziergang mit seiner Familie, als in ihm sein Jagdinstinkt geweckt wurde.

Toby sprang in seinem Übermut über den Rand einer Klippe. Er rutschte und fiel 100 Meter tief, bevor er zum Liegen kam. »Plötzlich rannte er los, auf eine Klippe zu …«, schilderte sein Besitzer Ben McInnes das Ereignis. »Er hielt nicht an. Es war furchtbar. Man konnte ihn rutschen, sich überschlagen und kläffen hören.«

Die McInnes´ verständigten sofort den Rettungsdienst, der eigentlich gar nicht für solche Fälle zuständig ist. Doch die Retter hatten ein Herz, brauchten aber über eine Stunde, bis sie zu Toby vorgedrungen waren. Das Rettungsteam seilte sich ab, legte den Hund auf eine Trage und zogen ihn mit einer Seilwinde den Hang hinauf.

Der Hund wurde in die Tierklinik gebracht. Die Ärzte diagnostizierten ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Augenverletzung. Tierärztin Dr. Kelly Houston ist mehr als überrascht, dass Toby diesen Sturz überlebte. »So etwas habe ich in meinem 25 Jahren Berufsleben noch nie erlebt«, sagt sie in einem Interview mit KSL-TV.

Toby wurde bereits aus der Klinik entlassen. Seine Familie ist überglücklich, ihren Hund wieder in die Arme schließen zu können und dankt dem Rettungsdienst von Herzen für ihren Einsatz.

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