Utopischer Preis für Rassehund | Rat Hund Tat
Utopischer Preis für Rassehund

von Brunodesola (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Utopischer Preis für Rassehund
26. Juni 2014

Ein gerade einmal einjähriger Do Khyi erzielt bereits einen Verkaufspreis von 1,4 Millionen Euro. 2011 schaffte es eine rote Tibetdogge auf 1,1 Millionen Euro. »Alles nur ein Trick«, sagt ein Insider.

Der Do Khyi, auch Tibetdogge oder Tibetmastiff genannt, wird bis ca. 80 Zentimeter hoch und bringt bis zu 90 kg auf die Waage. Er gilt bei wohlhabenden Chinesen als Statussymbol und genießt majestätisches Ansehen. Nahezu jeder Züchter behauptet, sein Hund sei der letzte reinrassige Hund dieser Rasse. Sollte das Grund genug für die überzogene Preiskalkulation sein?

Im Jahr 2009 kaufte in Hamburg eine chinesische Millionärin die Tibetdogge Jangtse Nr. 2 für umgerechnet 400.000 Euro. 2011 erzielte Hong Dong, eine fuchsrote Tibetdogge, einen Preis von sogar 1,1 Millionen Euro. Er wurde an einen Kohlemagnaten nach Nordchina verkauft, der, um den Kaufpreis wieder reinzuholen, 11.000 Euro Decktaxe verlangt. Den absoluten Spitzenpreis jedoch erzielte ein einjähriger Rüde in diesem Jahr. Er brachte seinem Züchter angeblich 1,4 Millionen Euro ein.

Deutsche Züchter dieser Rasse bekunden kopfschüttelnd: »Diese Wucherpreise sind nicht gerechtfertigt. In Deutschland kostet ein reinrassiger Welpe zwischen 950 und 1.000 Euro«. Ein Insider verriet einem Reporter der Qianjiang-Abendzeitung, es handle sich bei den Preisen um einen Trick. »Hinter vielen der teuren Verkäufe stecken tatsächlich Züchter, die sich gegenseitig hochschaukeln, und in Wirklichkeit fließt gar kein Geld.«

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