Verbundenheit über den Tod hinaus | Rat Hund Tat
Verbundenheit über den Tod hinaus

Verbundenheit über den Tod hinaus
17. Februar 2014

»Hachi von Cochabamba« nennt ihn die bolivianische Presse. Durch den Unfalltot seines Besitzers vor fünf Jahren, wurde er zum Straßenhund. Denn seit dieser Zeit wartet er an der Unglücksstelle auf sein Herrchen.

Die anrührende Geschichte begann vor fünf Jahren. Ein Student in Cochabamba (Bolivien) fährt täglich per Motorrad zur Universität. Und stets wird er von seinem Hund begleitet. Erst nach mehrmaliger Aufforderung des Besitzers, zurückzulaufen, lässt der Hund von der Verfolgung ab. Eines Tages verunglückt der junge Mann und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Seit diesem Zeitpunkt wartet sein treuer Begleiter an dem Unfallort auf die Rückkehr seines Herrchens. So berichtet es die Zeitungsverkäuferin Aida Miranda.

Die Bolivianer sind den Straßenhunden nicht sonderlich zugetan. Vor ein paar Wochen wurden in Santa Cruz rund 70 streunende Tiere getötet. Hachi jedoch ist ein besonderer Fall. Sobald ein Motorrad die Straße entlang fährt, schlägt er Alarm, erzählt Aida Miranda. Diese Treue rührt die Anwohner und Geschäftsinhaber und verstärkte die Zusammengehörigkeit der Nachbarschaft. Sie kümmern sich alle liebevoll um den Hund.
Aus einer Fleischerei erhält er täglich sein Lieblingsfutter, Hühnerhälse, mit denen er sich in seine Ecke verzieht. Vor einiger Zeit wurde er von einem Auto verletzt. Es wurde Geld gesammelt, um die Tierarztkosten zu bezahlen.

Mehrfache Adoptionsversuche schlugen fehl. Hachi kehrt immer wieder an diese spezielle Straßenecke zurück.

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