Verdeckte Ermittlung überführte Welpenhändler | Rat Hund Tat
Verdeckte Ermittlung überführte Welpenhändler

Originalfoto von Vier Pfoten - Vera Lukow

Verdeckte Ermittlung überführte Welpenhändler
10. März 2016

Mitarbeiter von »Vier Pfoten« gaben sich als Kaufinteressenten aus, wodurch sie eine Hausdurchsuchung erwirken konnten.

Das deutsche Paar lebt in Oberösterreich, in Rohrbach, wo sie ihren illegalen Hundehandel weiter betrieben. In Deutschland standen die beiden bereits 2015 vor Gericht, angeklagt wegen Tierquälerei und schwerem gewerbsmäßigen Betrugs. Die endgültige Verurteilung steht noch aus, denn das Paar hatte Berufung eingelegt. Ihre kriminellen Machenschaften führten sie in Österreich weiter, da die Frau wegen fünffacher Verurteilung in Deutschland keine Tiere mehr halten darf.

Die Tierschutzorganisation »Vier Pfoten« wurde auf das Paar aufmerksam. Mitarbeiter des Vereins gaben sich als potentielle Käufer aus und besuchten den Hof des Händlerpaars. »Über 30 Hunde liefen auf dem Gelände herum. Verschiedene Rassen, einige verletzt und in einem schlechten Zustand«, erzählt Irina Fronescu von »Vier Pfoten«. Im Haus stank es nach Urin und aus jedem Raum kam Gebelle.

»Vier Pfoten« leitete die Hinweise an das Landeskriminalamt Linz weiter, die eine unangekündigte Hausdurchsuchung durchführte. Alle Tiere, Hunde, Katzen und Schildkröten wurden beschlagnahmt und dem Linzer Tierheim übergeben. Laut Aussage des Tierheims ist es fraglich, welche und wie viele Tiere überhaupt überleben.

Das deutsche Paar wurde nun auch in Österreich wegen Tierquälerei und schweren gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt. Das Urteil ist jedoch auch hier noch nicht rechtskräftig.

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