Vermieter müssen Hundeverbot begründen | Rat Hund Tat
Vermieter müssen Hundeverbot begründen

Vermieter müssen Hundeverbot begründen
02. Juni 2014

Ein Zank zwischen Mieter und Vermieter über die Erlaubnis zur Hundehaltung landet oftmals vor Gericht. Die Wohnungseigentümer müssen ihre Ablehnung jedoch genau begründen.

Die rechtlichen Grundlagen zur Tierhaltung in Mietwohnungen sind als Richtlinie zu verstehen. Richter des Bundesgerichtshofs, der Landes-, Verwaltungs- oder Amtsgerichte legen Urteile nach Sachverhalt fest. Ein generelles Verbot der Hundehaltung im Mietvertrag zu deklarieren ist unwirksam, da sie eine Benachteiligung darstellt und einen Mieter in einer üblichen Wohnungsnutzung und speziellen Interessenlage einschränkt.

So urteilte das Amtsgericht Köln zustimmend der Haltung eines Cocker Spaniels in einer Mietwohnung. Der Hundehalter hatte zwar einen Mietvertrag mit Ausschlussklausel unterschrieben, konnte jedoch bei der Gerichtsverhandlung eine Unterschriftenliste Pro-Hund aller anderen Hausbewohner vorlegen. Zudem lebte der Hund bereits vier Jahre in dem Haus, ohne dass es dem Eigentümer aufgefallen war. Dieser erfuhr auch eher zufällig von dem Hund, woraufhin er die sofortige Entfernung des Tieres forderte.

Die Richter sahen keinen Grund für eine Aufkündigung des Mietverhältnisses. Der Hund darf bleiben, zumal es sich um eine traditionelle Haushundrasse handle.

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