Verurteilt wegen illegalen Welpenhandels | Rat Hund Tat
Verurteilt wegen illegalen Welpenhandels

Verurteilt wegen illegalen Welpenhandels
20. August 2014

Aufgrund 16-fachen Betrugs und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wurde ein Paar zu neun bzw. elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Dank der Anzeige einer Käuferin wurde die Polizei auf das Paar aufmerksam. Während einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten in Käfigen eingesperrte Welpen und blanko Impfpässe. Wie sich herausstellte, verkaufte das Paar die Tiere direkt aus dem Kofferraum.

Im Juli 2014 hatte sich Paar vor Gericht in Ratzeburg zu verantworten. Zur Verhandlung standen der Verstoß gegen das Tierschutzgesetzt, illegaler Welpenhandel und Betrug. Von April bis Juni 2013 verkauften die Angeklagten 17 Rassewelpen per Internet. Einige der jungen Hunde starben frühzeitig, weil ihnen die Grundimmunisierung fehlte. Grundsätzlich waren alle Welpen zu jung, sie hätten noch nicht von ihren Müttern getrennt werden dürfen. Die Impfpässe stellten sich allesamt als Fälschung heraus.

Die Richter verurteilten die Angeklagten zu neun und elf Monaten Haftstrafe auf Bewährung. Der Mann muss zusätzlich eine Geldstrafe von 3.000 Euro an das Möllner Tierheim zahlen. Bei der Urteilsverkündung wiesen die Richter eindringlich darauf hin, dass jeder Abnehmer solcher Welpen ebenfalls eine Mitschuld an den kriminellen Machenschaften der Täter habe.

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