Vorsicht mit Hunden an Uferböschungen | Rat Hund Tat

Vorsicht mit Hunden an Uferböschungen
26. Juni 2017

Bei Kontakt zu der Pflanzen Riesen-Bärenklau kann es bei Mensch und Hund von Hautrötungen bis zur Blasenbildung und anderen schmerzhaften Hautveränderungen kommen.

Der Riesen-Bärenklau gehört wohl zu den eindrucksvollsten Wildpflanzen überhaupt. Der Doldenblütler wächst rasant schnell und erreicht eine Wuchshöhe bis zu 180 cm, weshalb er u.a. auch Herkuleskraut genannt wird.

So beeindruckend die Pflanze auch sein mag, für Mensch, Hund und andere Säugetiere ist sie gefährlich.

Die Pflanze liebt lichten Wald, Uferböschungen von Bach- und Flussläufen und Seen. Für Mensch und Hund ist hier besondere Vorsicht geboten, denn die Pflanzensäfte (Furane) sind phototoxisch. Eine kleine Berührung der Blätter oder Stängel reicht bereits aus, um die Haut zu reizen. Strahlt die Sonne auf die berührte Haut, entwickeln sich die Furane zu einer Substanz, die wie eine Verbrennung wirken. Das Resultat sind schmerzhafte Blasen und Quaddeln, Fieber, Schweißausbrüche, Pigmentveränderungen bis hin zu Kreislaufschocks.

Das Hundefell schütz die Haut der Hunde nicht vor den Furanen.

Auch Tage nach der Berührung kann Sonnenlicht noch Reaktionen auslösen. Der Pflanzensaft enthält ätherische Öle, die bei direkter Sonneneinstrahlung in die Umgebung abgegeben werden. Die Dämpfe können zu Atemnot und vorübergehende Bronchitis führen.

Bei Berührung der Pflanze sollten Menschen die Haut mir viel Wasser und Seife, besser noch mit Spiritus reinigen. Gerät ein Hund in den Riesen-Bärenklau ist der Tierarztbesuch meist unumgänglich.

Besonders in der heißen Wetterperiode, wo Menschen mit ihren Hunden gerne ans Wasser gehen, ist erhöhte Vorsicht geboten, um das Badevergnügen nicht zu gefährden.

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