Weiteres Hundesterben in Sotschi | Rat Hund Tat
Weiteres Hundesterben in Sotschi

Weiteres Hundesterben in Sotschi
06. Februar 2014

Der Start der Olympischen Winterspiele rückt in greifbare Nähe. Streunende Hunde stören das Straßenbild. Die Regierung handelt mit Tötungsaktionen.

Das Problem mit der immensen Straßenhundpopulation in Sotschi ist der Welt bereits bekannt. Die geplanten Säuberungsaktionen riefen Tierschützer zum Handeln auf. Im November 2013 überreichte Mike Ruckelshausen, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO e.V., dem russischen Generalkonsulat eine Liste mit knapp 50.000 Unterschriften. Es wurde versprochen, die Tötungsaktionen einzustellen, Tierheime zu errichten und Kastrationsprogramme zu gestalten.

Neuste Meldungen machen deutlich, dass die Versprechen nicht eingehalten werden. In wenigen Tagen starten die Olympischen Winterspiele. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, um Hunde einzufangen. Die Grünen Politikerin und Umweltaktivistin Olga Noskowez versteht das Anliegen der Stadt, stellt jedoch klar, dass Massentötungen nicht die passende Alternative ist.

»Die Probleme hätten vor Jahren gelöst werden können, indem Tiere sterilisiert werden«, sagt Noskowez. In Russland betragen die Kosten durchschnittlich 60 Euro. Statt dieser Kosten bevorzugt die Stadt den Auftrag zur Tötung an eine Firma abzugeben.

Tierschützerin Tatjana Leschtschenko tadelt: »Die Hundefänger in der Olympia-Region Sotschi kommen vor allem nachts, wenn keiner hinschaut. Die Morde nehmen zu. Das Ziel ist, die Stadt für Olympia zu säubern. Es gibt Kopfprämien dafür. Wir brauchen dringend eine Massensterilisierung, damit sich Hunde und Katzen nicht unkontrolliert vermehren. Auch öffentliche Appelle an Bürger können helfen, verantwortungsbewusst zu sein.«

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