Welpenhändler vor Gericht | Rat Hund Tat
Welpenhändler vor Gericht

Welpenhändler vor Gericht
08. Mai 2015

Ein Ehepaar aus dem Mühlviertel, Oberösterreich, steht in der nächsten Woche vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft klagt sie in puncto Tierquälerei und illegalem Handeln mit Welpen an.

Das in der nächsten Woche vor dem Landesgericht Linz stehende Ehepaar betreibt seine Geschäfte bereits seit fünf Jahren. Bis heute sollen die beiden durch den Verkauf von 740 Hunden mehr als 178.000 Euro eingenommen haben. »Die Zucht- und Haltungsbedingungen der Hunde,« so die Staatsanwaltschaft »ist mehr als unterhalb jeder hygienischen, gesundheitlichen und sozialen Anforderung.« Der gesundheitliche Zustand der Abgabewelpen war katastrophal. Zum Teil waren sie an dem hochansteckenden Parvovirose-Virus erkrankt.

Zu den bevorzugten Rassen der 52 Jahre alten Frau und ihres 43-jährigen Ehemannes zählten vor allem Chihuahua, Mops, Malteser, Spaniel und Yorkshire Terrier. Doch auch Mischlinge aus diesen Rassen bot das Ehepaar via Internet zum Verkauf an. Bis nach Norwegen sollen sie die Welpen verkauft haben.

Nach einer Hausdurchsuchung Ende 2013, bei der die Ermittler 63 Hunde beschlagnahmten, beendeten Tierschützer und Behörden das geschäftliche Treiben des Ehepaares. Bei einer Verurteilung erwartet das Paar eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

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