Wenn Nachbars Mischlingsrüde durch die Gegend streift | Rat Hund Tat
Wenn Nachbars Mischlingsrüde durch die Gegend streift

Wenn Nachbars Mischlingsrüde durch die Gegend streift
03. November 2014

Die Besitzerin einer reinrassigen Hündin verlangte vor dem Coburger Landgericht einen Schadensersatz für den unerwünschten Deckakt ihres Hundes.

Eine Hundehalterin einer Rassehündin wollte vor dem Coburger Landgericht eine Schadensersatzforderung von 16.000 Euro einklagen. Als Begründung gab sie die unerbetene Kopulation ihrer Rassehündin mit dem Mischlingsrüden des Nachbarn an. Aufgrund der daraus entstandenen Trächtigkeit und folgenden Operation, wurde die Gebärmutter der Hündin entfernt. Da sie mit ihrer Hündin eine Hobbyzucht plante, entginge ihr nun der Gewinn aus dem Verkauf der Welpen. Sie berechnete die Schadensersatzforderung über zwei bis drei Belegungen, abzüglich der entstehenden Kosten der Welpenaufzucht, mit 16.000 Euro.

In der mündlichen Verhandlung gab die Frau zu Protokoll, dass sie ihre Nachbarn bereits mehrfach darauf hinwies, ihren unkastrierten Mischlingsrüden nicht durch den Ort streifen zu lassen. Dieser Aufforderung nicht Folge geleistet, drang der Rüde auf das Grundstück der Klägerin ein, woraufhin es zu der Verpaarung der beiden Hunde kam.

Die Richter entschieden sich zu einer außergerichtlichen Urteilsfindung, da es im Interesse der Parteien sei, eine gütliche Lösung zu finden. Sie seien Nachbarn und es sei wichtiger, zukünftig einen friedvollen Kontakt pflegen zu können.

Die Parteien einigten sich nach der Anhörung auf eine Summe von 500 Euro Schadensersatz.

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