Wir lassen nichts und niemanden zurück | Rat Hund Tat
Wir lassen nichts und niemanden zurück

Wir lassen nichts und niemanden zurück
13. Mai 2016

Ungeachtet ob es ein Mensch oder Haustier ist. Kanadas Fluglinien lassen alle an Bord, um sie aus dem Brandherd zu fliegen.

Seit der ersten Maiwoche 2016 tobt ein gewaltiger Brandherd in der Provinz Alberta in Kanada. Die Medien nennen ihn »the Beast«. Und erst zehn Tage später sehen die Einsatzkräfte, aufgrund der wechselnden Wetterlage, ein Fünkchen Hoffnung, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.

1.560 Quadratkilometer, das entspricht der doppelten Fläche von Hamburg, wurden von den Flammen in Schutt und Asche gelegt. Über 2.000 Häuser machten das Feuer in Fort McMurray dem Erdboden gleich. Seit Mittwoch ist die Stadt menschenleer. Die 90.000 Einwohner mussten schnellstens evakuiert werden. Zeit zum Packen blieb den Menschen nicht.

Kanadas Fluglinien Canadian North und WestJet flogen die Betroffenen aus dem Krisengebiet nach Edmonton. Und sie nahmen alles an Bord, ganz gleich, ob Mensch oder Tier. Die Flugbegleiter berichten in den sozialen Netzwerken, wie emotional die Flüge seien: »Sie tauchten mit dem auf, was sie zu fassen bekamen, Haustiere inklusive.«

Normalerweise fliegen Haustiere im Frachtraum gesichert in Transportboxen mit. Doch diese Situation ist eben nicht normal. Allein auf einem Flug zählten nebst Menschen 19 Hunde, fünf Katzen und eine Schildkröte mit zu den Passagieren. Keiner hatte eine Transportbox für sein Tier dabei. Doch das ist in einer solchen Ausnahmesituation das kleinste Problem. »Ich weiß, was diese Menschen hinter sich gelassen haben und womöglich haben sie nichts, wohin sie zurückkehren können«, sagte eine Stewardess der Canadian-North.

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