Zu einem Jahr Haftstrafe verurteilt | Rat Hund Tat
Zu einem Jahr Haftstrafe verurteilt

Zu einem Jahr Haftstrafe verurteilt
19. Juni 2015

Wegen Tierquälerei erhielt ein Mallorquiner die gerichtliche Höchststrafe. Ein Jahr hinter Gittern, hinzukommend Auflagen nach seiner Entlassung.

Die Tat des Mannes liegt bereits über zwei Jahre zurück. Im April 2013 fand der Bruder des Mannes im Innenhof des Hauses einen bis aufs Fell und Knochen abgemagerten Hund, der so kurz angebunden war, dass er nicht einmal aufstehen konnte.

Kurzerhand zeigte er seinen Bruder an. Die Polizei rückte an, übernahm den auslaugten Pitbullmischling und übergab ihm dem Tierschutz "Son Reus". Die Mitarbeiter der Auffangstation bemühten sich nach Kräften, um den Vierbeiner zu retten. Vergebens! Der Hund starb drei Tage später.

In der vergangenen Woche verurteilte das Strafgericht in Palma de Mallorca den Mann zunächst zu sechs Monaten Haft. Als Nebenkläger trat die Vereinigung balearischer Anwälte für den Tierschutz, kurz Abada, auf. Sie forderten die Höchststrafe von einem Jahr Gefängnis. Als Begründung führten sie an, der Täter habe seinen Hund nicht nur vernachlässigt sondern auch nachweisbar misshandelt.

Der Beklagte gab bei der Abnahme des Hundes an, sein Tier sei erkrankt und habe die Nahrungsaufnahme verweigert. Er sei jedoch nicht liquide genug, um die tierärztlichen Kosten zu übernehmen.

Bei der Gerichtsverhandlung gestand er dann, seine Haustiere tatsächlich gequält zu haben. Die Richterin verhängte ein Jahr Gefängnis. Nach seiner Entlassung darf er zudem drei Jahre lang keinen Beruf ausüben, der in Verbindung mit dem Verkauf oder der Haltung von Tieren steht.

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