Zuchtrüde auf Ausstellung vergiftet | Rat Hund Tat
Zuchtrüde auf Ausstellung vergiftet

Symbolbild

Zuchtrüde auf Ausstellung vergiftet
30. März 2015

Der Irish Setter »Jagger« starb einen Tag nach der Teilnahme an Crufts 2015, der weltgrößten Hundeschau in London.

Sein Zuchtname ist »Thendara Satisfaction«. Gerufen wurde der preisgekrönter dreijährige rote Irish Setter Zuchtrüde jedoch »Jagger«. Anfang März erreichte Jagger bei der weltgrößten Hundeausstellung »Crufts« in Birmingham eine Zweitplatzierung in seiner Klasse. Preisgeld gerade einmal 100 Pfund (ca. 140 Euro). Erfolgreich, wie sein Vater, der 2010 den Sprung auf das Siegertreppchen ganz nach oben schaffte.

In diesem Jahr endete die Veranstaltung für Jagger tödlich. Kaum in seiner Heimat Belgien angekommen, verstarb der Zuchtrüde an vergiftetem Fleisch, wie die Autopsie ergab. Laut Untersuchungsbericht muss der Hund das Fleisch auf der Ausstellung zu sich genommen haben. Der abschließende toxikologische Befund liegt jedoch erst in der nächsten Woche vor.

Seine trauernden und schockierten Besitzerinnen gehen zunächst nicht davon aus, ein Konkurrent habe ihren Hund vergiftet. »Wenn wir das denken würden, können wir nicht weitermachen.« sagen sie. Sie haben dennoch die Polizei eingeschaltet, da vermutet wird, dass es eigentlich einen anderen Hund treffen sollte. Jagger tauschte nämlich den Warteplatz mit einem Kontrahenten.

Die Preisgelder der Show sind sehr gering. Das könne demnach nicht der Grund für eine solche Tat sein. Doch die bisher guten Platzierungen ihrer Hunde, es nehmen immerhin 22 Tausend Hunde an der Ausstellung teil, schlägt sich bei dem Verkaufspreis der Welpen nieder. Eine kleine Aufmunterung finden die Frauen in Hinblick auf den zukünftigen Nachwuchs, der sich bereits ankündigt.

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