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Zurück auf Anfang
21. Dezember 2016

Wenn Hundeliebe über den Tod hinaus und finanzieller Background zusammentreffen, braucht der Mensch auf seinen verstorbenen Vierbeiner nicht zu verzichten.

Der verstorbene Hund einer argentinischen Familie aus Buenos Aires namens Anthony war im Alter von 17 Jahren verstorben. Die Familie konnte und wollte nicht ohne Anthony leben. 

Der Welpe, der ebenfalls Anthony heißt, erblickte im Juli 2016 das Licht der Welt. Doch bevor es soweit war, musste das Erbmaterial verschiedene Stadien in unterschiedlichen Ländern durchlaufen.

Für den neuen, den zweiten Anthony musste die Familie tief ins Portemonnaie greifen. Ein derart aufwendiges Klonverfahren kostet rund 60 bis 100 Tausend US-Dollar. Um das Leben mit Anthony zurück auf den Anfang zu setzen beauftragte die Familie das Reproduktionslabor Biocan. Das Labor ist eine lateinamerikanische Niederlassung von Sooam Viotech Research Foundation aus Korea, die 1996 das Schaf Dolly klonte. 

In Argentinien stößt diese Geschichte nicht auf allgemeine Begeisterung.

Der Vizepräsident der Gesellschaft für Veterinärmedizin in Argentinien, Leonardo José Sepiurka versteht den Fortschritt der Wissenschaft anders. Sicherlich ist das Klonen in vielerlei Bereich sinnvoll. Aber wenn es sich um Snobismus handelt, hat er dafür kein Verständnis mehr.

»Es gibt so viele Tiere, die auf der Suche nach einer liebevollen Familie sind. Der geklonte Hund mag so aussehen und sich so verhalten wie der verstorbene. Dennoch ist er ein anderer. Liebe ist nicht unendlich, grenzen- und bedingungslos. Liebe bedeutet nicht, die Geschichte eines Tieres zu wiederholen.«

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