Zwei Hunde wilderten grenzüberschreitend | Rat Hund Tat
Zwei Hunde wilderten grenzüberschreitend

Zwei Hunde wilderten grenzüberschreitend
24. März 2014

Die aus Ungarn stammenden Hunde brachen in einem Schweinegehege in Österreich ein. Dort richteten sie erheblichen Schaden an: Als der Züchter eintraf, war bereits ein Ferkel tot, sechs schwer verletzt.

Am vergangenen Montag entliefen im ungarischen Fertőrákos, einem kleinen Ort an der Grenze zum österreichischen Burgenland, zwei Hunde. Ihr ausgemachtes Ziel, so scheint es, war das Mangalica-Schweinezuchtgehege in Mörbisch am See, Österreich. Die beiden Orte liegen über den Fußweg ca. 5 km voneinander entfernt.

Während die Hunde sich noch jagdlich im Gehege beschäftigten, alarmierte eine Nachbarin den Besitzer. Der Schweinezüchter eilte zu seinen Tieren und wurde mit einem schauderhaften Bild konfrontiert. Ein Ferkel hatte bereits sein Leben lassen müssen, sechs weitere waren durch Bisswunden schwer verletzt, alle Schweine standen unter Schock. »Alle Schweine lagen wie tot da, blutüberströmt. Die Hunde, die offenbar über den Zaun gesprungen sind, waren noch im Gehege«, so der Besitzer.

Bei den Mangalica-Schweinen handelt es sich um eine ungarische Rasse. Sie zeichnen sich durch ihr besonderes Haarkleid aus. Es zeigt lockige Borsten mit dichter Unterwolle, weshalb sie auch als Wollschweine tituliert werden.

Während der verständigte Veterinär die Schweine versorgte, fing die Polizei die Hunde ein, die glücklicherweise einen Chip trugen. Der Amtstierarzt stellte den Besitzer der Hunde fest. Dieser versprach dem Schweinezüchter, für den entstanden Schaden aufzukommen.

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