Haftung | Rat Hund Tat
Haftung

von Nicor (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Haftung

Da der Hundehalter in der Regel in vollem Umfang die durch seinen Hund herbeigeführten Schäden verantwortet, ist es wichtig die wesentlichen Fakten der Haftung zu kennen.

Vorab muss man wissen, dass Hunde nicht in die Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen sind, weshalb es sich empfiehlt eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. In einigen Bundesländern und besonders bei sogenannten „Kampfhunden“ wird diese Versicherung bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Das Gesetz zur Haftung finden Sie hier.

Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

  • Der Hundehalter haftet in vollem Umfang und ohne festgelegte Beschränkung für Personen- oder Sachschäden, die ein Hund verursacht hat, da er für seinen Hund verantwortlich ist.
  • Wurde die Verantwortung auf eine andere Person übertragen haftet diese für den Hund, allerdings nur in eingeschränktem Maße, d.h. nur wenn Sorgfalt nicht gewahrt wurde oder der Schaden auch bei Anwendung der Sorgfalt entstanden wäre. Dies kann durch einen Entlastungsbeweis belegt werden. (§ 834 BGB)
  • Die Haftungspflicht wird wirksam, wenn der Hund den Schaden direkt ausgelöst hat, wie zum Beispiel durch Beißen einer Person oder Zerkratzen eines Gegenstands. Aber auch, wenn er diesen nur indirekt bewirkt hat, wie zum Beispiel durch das Auslösen eines Auffahrunfalls durch plötzliches auf die Straße rennen.
  • Eine Ausnahme bilden etwa Dienst- und Berufshunde. Hier greift dieselbe Regelung wie bei der Übertragung von Hunden an Aufsichtspersonen, die nicht als Hundehalter gelten: Es kann ein Entlastungsbeweis vorgelegt werden, der von der Schadenersatzpflicht entbindet.

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